Am Dienstagabend schickte Real Madrids Präsident Florentino Pérez seinen Trompetern in den Medien der spanischen Hauptstadt eine neue Partitur; es gebe aufsehenerregende Neuigkeiten zu verkünden. Und wahrlich, das waren sie: Real Madrid habe Paris Saint-Germain schriftlich um die Erlaubnis gebeten, mit dem französischen Weltmeister Kylian Mbappé, 22, über einen Wechsel verhandeln zu dürfen, und überdies ein verbindliches Ablösegebot für den Stürmer unterbreitet: 160 Millionen Euro. Die letzten Trompetentöne waren in Madrid noch nicht verstummt, da kam schon das Echo aus Paris. "Non!", lautete es, und das war wenig überraschend.
Reals Angebot für Kylian MbappéZüge einer großen Inszenierung
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Real Madrid hat ein spektakuläres 160-Millionen-Angebot für den Pariser Stürmer abgegeben - das der Klub eigentlich nicht finanzieren kann. Interessant ist deshalb die Frage: Was wäre, falls PSG die Offerte tatsächlich annimmt?
Von Javier Cáceres, Berlin
