MeinungTransfermarkt150-Millionen-Angebot? Real Madrids entwaffnende Ehrlichkeit erweist sich als falsches Spiel

Kommentar von Markus Schäflein

Lesezeit: 2 Min.

Umworben - aber er wird nicht zu Real Madrid wechseln, wie Real Madrid jetzt mitteilte: der argentinische Nationalspieler Julián Álvarez vom Lokalrivalen Atlético.
Umworben - aber er wird nicht zu Real Madrid wechseln, wie Real Madrid jetzt mitteilte: der argentinische Nationalspieler Julián Álvarez vom Lokalrivalen Atlético. Christian Soto/Photosport/Imago

Real Madrid macht das Scheitern eigener Transferverhandlungen öffentlich. Eine Transparenz, die zu loben ist? Leider nein.

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Muss sich Fabrizio Romano nun Sorgen um seine weitere Karriere machen? Der Italiener ist der bekannteste Vertreter der Spezies der sogenannten Transferjournalisten, die auf die Berichterstattung über Wechselgerüchte, Vertragsverhandlungen und Transfers im Profifußball spezialisiert sind. Wenn künftig die Klubs der Vorgehensweise des Branchenprimus Real Madrid folgen, könnte dieser Beruf bald obsolet werden: Der Klub veröffentlichte nicht nur sein Interesse an Stürmer Julián Álvarez vom Lokalrivalen Atlético, der sich derzeit mit der argentinischen Nationalmannschaft auf die WM vorbereitet, sondern zugleich auch die Absage vom Lokalrivalen Atlético. Das ist maximale Transparenz.

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