Real MadridAlonso ist einsam im wütenden Bernabéu

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Fehlt nur, dass die weißen Taschentücher gehisst werden: Xabi Alonso am Sonntag gegen Celta de Vigo.
Fehlt nur, dass die weißen Taschentücher gehisst werden: Xabi Alonso am Sonntag gegen Celta de Vigo. (Foto: Manu Reino/DeFodi Images/Imago)

Nach dem blamablen 0:2 gegen Celta de Vigo muss Real Madrids Trainer Fragen zu seiner drohenden Absetzung beantworten. Alonsos Team spielt, als lasse es ihn im Stich.

Von Javier Cáceres

Xabi Alonso betrat die Bühne und setzte sein bestes Pokergesicht auf. Er mühte sich, im gigantischen Pressesaal im Untergeschoss des Bernabéu-Stadions ein Gefühl von „Nix passiert“ zu verströmen. Doch es gelang nicht. Alonso, 44, wirkte zwar äußerlich ungerührt, wie er mit verschränkten Armen vor der Brust freundlich auf alle Fragen antwortete. Doch es war halt etwas passiert, und es bewirkte, dass Fragen wie Pfeile auf ihn flogen, sodass er am Ende wie ein Sinnbild des heiligen Sebastian aussah. Verwundet, geschwächt, innerlich leidend. Ob er noch Kraft verspüre? Ob er verstehe, dass „unter den Fans das Wort Absetzung gemurmelt“ werde, „dein Kopf gefordert“ werde? Real Madrid hatte soeben durch zwei Tore des schwedischen Stürmers Williot Swedberg mit 0:2 gegen das Mittelklasseteam Celta de Vigo verloren.

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