Reaktionen zum Fall Rafati"Schiedsrichter sind keine Roboter"

Nach dem Suizidversuch des Referees Babak Rafati vor dem Spiel Köln gegen Mainz reagieren Verantwortliche aus der Bundesliga ratlos und entsetzt. Viele Beteiligte wünschen sich einen menschlicheren Umgang und mehr bedachtes Miteinander - auf und abseits des Fußballfeldes.

Nach dem Suizidversuch des Referees Babak Rafati vor dem Spiel Köln gegen Mainz reagieren Verantwortliche aus der Bundesliga ratlos und entsetzt. Viele Beteiligte wünschen sich einen menschlicheren Umgang und mehr bedachtes Miteinander - auf und abseits des Fußballfeldes.

Reinhard Rauball (Präsident der Deutschen Fußball-Liga)

"Ich habe nicht geglaubt, dass so etwas möglich ist in einem so nahen Umfeld zu einem Bundesliga-Spiel. Wir müssen uns noch mehr Fachleute mit ins Boot holen. Wir müssen offen sein und Rat annehmen. Man soll jetzt allerdings nicht den ganzen Fußball in Frage stellen - viele andere kommen mit dem Druck klar. Man kann nicht sagen, dass der Fußball in die falsche Richtung läuft."

Bild: dapd 20. November 2011, 17:262011-11-20 17:26:06 © sueddeutsche.de/dpa/sid/jbe