Reaktionen zu Hitzlspergers Coming-out "Welcome to the Club!"

Das Coming-out von Thomas Hitzlsperger bewegt das Internet. Teamkameraden und Bundestrainer Löw zollen dem ehemaligen Nationalspieler Respekt, Prominente aus Politik und Unterhaltung loben seinen Mut - und ein früherer Basketballspieler heißt ihn im Kreis schwuler Sportler willkommen. In einem Statement legt der 31-Jährige jetzt die Gründe für seinen Schritt dar.

Von Tobias Dorfer

Es ist ein mutiger Schritt von Thomas Hitzlsperger. Der frühere Fußball-Nationalspieler äußert sich in der Wochenzeitung Die Zeit öffentlich zu seiner Homosexualität - wenige Monate, nachdem er das Ende seiner aktiven Laufbahn verkündet hat. Später teilt Hitzlsperger in einer persönlichen Erklärung auf seiner Internetseite mit: "Ich hoffe, dass ich mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit jungen Spielern und Profisportlern Mut machen kann. Profisport und Homosexualität schließen sich nicht aus, davon bin ich überzeugt." Jeder Mensch solle so leben dürfen, dass er "wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Neigung oder Religion keine Angst haben muss, diskriminiert zu werden. Das verstehe ich nicht als politisches Statement, sondern als Selbstverständlichkeit", schreibt der 31-Jährige. Außerdem veröffentlicht er eine Videobotschaft auf YouTube. Auf Twitter und Facebook wird seit Veröffentlichung des Zeit-Interviews diskutiert. Die Reaktionen im Storify: