RB Leipzig in der EinzelkritikEs ploppen zu viele Gedanken auf

Forsberg verschusselt den Ausgleich, Werner legt einen bemühten, aber glücklosen Auftritt hin - und Kampl leitet ein Gegentor mit einem Hackentrick ein: RB Leipzig in der Einzelkritik.

Von Tim Brack

Peter Gulacsi

Verbrachte die ersten Minuten des DFB-Pokalfinals so wie Manuel Neuer einen Großteil seiner Bundesligaspiele: wartend. Nach 29 Minuten bekam er aber die ganze Effektivität und Klasse der Bayern zu spüren. Die erste richtige Chance war gleich drin, Gulacsi lief beim gewitzten Kopfball von Robert Lewandowski schon in die andere Richtung. Beobachtete danach, wie die bayerischen Angriffswellen auf ihn zurollten. War in der ersten Hälfte bei der gefährlichsten Gelegenheit durch Hummels mit dem Fuß zur Stelle. Konnte in der zweiten Hälfte keine Minute mehr entspannen. Hielt einen Schuss von Hummels, ging bei einer gefährlichen Flanke dazwischen, war beim Tor von Kingsley Coman chancenlos. Und auch beim dritten Gegentreffer nicht der Schuldige.

Bild: dpa 25. Mai 2019, 22:272019-05-25 22:27:17 © SZ.de/sonn