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Randale im Franken-Derby:Club-Fans stürmen den Platz

Nach dem Aus gegen Greuther Fürth verlieren einige Nürnberger Anhänger die Nerven: Etwa 200 Fans attackieren nach dem Schlusspfiff im Stadioninnenraum gegnerische Zuschauer - dem "Club" droht wegen der Tumulte eine Strafe.

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DFB-Pokal: 1. FC Nuernberg - SpVgg Greuther Fuerth

Quelle: dapd

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Nach dem Aus gegen Greuther Fürth verlieren einige Nürnberger Anhänger die Nerven: Etwa 200 Fans attackieren nach dem Schlusspfiff im Stadioninnenraum gegnerische Zuschauer - dem "Club" droht wegen der Tumulte eine Strafe.

Es ist das meistgespielte Derby der Republik - und an diesem Pokalabend war es wieder einmal so weit: Der 1. FC Nürnberg traf zum 254. Mal in der Geschichte auf die SpVgg Greuther Fürth und verlor mit 0:1. Dass es nicht nur aus sportlicher Sicht ein spannendes Spiel wurde, lag ...

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... an einigen Zuschauern in der Fankurve, die durch Rauchbomben und aggressives Verhalten auffielen. Für die größte Aufregung sorgten nach dem Schlusspfiff etwa 200 Fans aus der Fankurve des 1. FC Nürnberg, die in den ...

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... Stadioninnenraum stürmten. Sie rannten in Richtung des Fanblocks der Gäste und warfen Gegenstände. Dem "Club" dürfte nach den Vorfällen eine Strafe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) drohen.

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"Ich finde es beängstigend im deutschen Fußball, wenn Fans dieses Spiel dazu nutzen, so aufzutreten", sagte Fürths Trainer Mike Büskens, "ich dachte, das ist ein Sport, wo man mit der Familie und Kindern mitnehmen kann. Das macht mich traurig, bei aller Freude über den Sieg". Vor der Partie hatte Büskens selbst von einem "Friss- oder Stirb-Spiel" gesprochen.

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Auch FCN-Coach Dieter Hecking zeigte sich über die Vorfälle nach Spielende betroffen - vor allem aber ärgerte er sich über die Leistung seines Teams: "Wir haben in den ersten drei bis vier Minuten gut ins Spiel gefunden, aber danach den Druck nicht aufrechterhalten. Beim Gegentor schlafen wir. Das darf nicht passieren. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht zwingend genug. Insgesamt ist es enttäuschend für uns."

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Die Ordner in der Nürnberger Arena konnten die Platzstürmer nur mit Mühe davon abhalten, in die Fürther Kurve einzudringen - während von den Rängen auch Fürther Fans nach vorne drängten.

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Die enttäuschten "Club"-Anhänger liefen vermummt über die Tartanbahn des Stadions und kletterten auf die Zäune. Bereits vor der Partie bestanden gewisse Sicherheitsbedenken wegen der verfeindeten Fanlager.

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Die Sieger aus Fürth ließen sich aber nicht ihre Freude nehmen: Durch das 1:0 gegen den Stadtnachbarn steht der Zweitligist im Viertelfinale des DFB-Pokals.

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Die Fürther Spieler feierten den Erfolg trotz eisiger Temperaturen ausgelassen mit ihren Fans - sie hatten es sich nach einer starken Leistung verdient.

© sueddeutsche.de/dpa/jbe/jüsc
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