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Motorsport:Motorradpilot stirbt bei Rallye Dakar

Der verunglückte portugiesische Motorradfahrer Paulo Da Silva Goncalves, hier auf seiner "Hero 450 Rallye" während der fünften Etappe der Seidenstraßenrallye 2019 von Ulaanbaatar nach Mandalgovi.

(Foto: AFP)

Der Portugiese Paulo Gonçalves stürzte auf der Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir. Die Gründe sind bisher unklar.

Der portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves ist bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien tödlich verunglückt. Der erfahrene Fahrer stürzte auf der siebten Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir schwer und erlag seinen Verletzungen, teilten die Organisatoren mit. Das Unglück geschah auf dem Streckenabschnitt nach 276 Kilometern.

Nachdem um 10.08 Uhr Ortszeit ein Notruf bei den Veranstaltern eingegangen war, erreichte ein Hubschrauber den Fahrer acht Minuten später. Der Dakar-Zweite von 2015 war nach einem Herzstillstand bewusstlos, als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen. Nach Wiederbelebungsversuchen vor Ort wurde Gonçalves in ein nahes Krankenhaus gebracht. Dort stellten die Mediziner seinen Tod fest. "Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus", hieß es in einem offiziellen Tweet.

"Die Rallye Dakar ist das gefährlichste Rennen der Welt. Dieses Jahr ist wieder ein Beweis dafür", sagte der ehemalige Rennfahrer Bernardo Vilar. Im Januar 2015 wurde der polnische Motorradfahrer Michal Hernik auf der dritten Etappe von San Juan nach Chilecito in Argentinien tot aufgefunden. Ein Jahr später starb ein 63 Jahre alter Zuschauer aus Bolivien, nachdem er von einem Auto erfasst worden war. Für den 40-jährigen Gonçalves war es die 13. Teilnahme an der berühmtesten Rallye der Welt. Er fuhr viermal in die Top 10 der Gesamtwertung und schloss 2015 als Zweiter hinter Sieger Marc Coma aus Spanien ab.

© SZ.de/dpa/sid/mxh/bbr
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