Wer der klassischen spanischen Menüfolge frönt, wird mit dem Primer Plato beginnen, einer Gazpacho-Suppe etwa, gefolgt vom Segundo Plato, Oktopus nach galizischer Art, dazu Croquetas? Beim Flan de Huevo allerdings, hierzulande besser als Sturzpudding bekannt, macht sich Sättigungsgefühl breit. Und genau hier setzt ein Phänomen ein, mit dem sich ein klassisches spanisches Radrennen alljährlich müht: Die Vuelta-Rundfahrt, die dritte Grand Tour des Radsportjahres, umweht der süße Duft dessen, was sie gar nicht sein will: el Postre, die Nachspeise.
VueltaDie heimliche Königin des Radsports
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Irgendein Berg ist bei der Vuelta meist in der Nähe: Das Peloton rollt während der neunten Etappe der diesjährigen Spanien-Rundfahrt in Richtung Aitana-Bergmassiv.
Stefano Sirotti/ImagoDie spanische Vuelta übertrifft das Anforderungsprofil der Tour de France. Im gegenseitigen Übertrumpfen werden die großen Rundfahrten immer höher und schwieriger.
