Die rote Flagge ist als Gepflogenheit in der Formel 1 bekannt: Wenn die Rennleitung einen Grand Prix abzubrechen gedenkt, schwenkt ein Streckenposten die Signalfarbe. Nun muss sich kein Radsportler etwas von der motorisierten Zunft sagen lassen. Aber über diese Sache mit der roten Flagge, den Abbruch von außen bei Gefahr in Verzug, ließe sich eventuell nachdenken. Denn im Radsport, wo immer schon ganz eigene Gesetze gelten, da übernimmt diesen Zuständigkeitsbereich im Zweifel nicht ein Mann mit roter Fahne, sondern – wie nun geschehen: ein Mann im roten Trikot.
MeinungRadsportJetzt muss Pogacar auch noch für die Sicherheit bei Unwetter sorgen
Kommentar von Korbinian Eisenberger
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Zuflucht vom Hagel: In einem Hotel 15 Kilometer vor der Zielankunft werden die Vuelta-Fahrer mit Handtüchern und warmen Getränken versorgt.
Javier Lizón/Agencia EFE/ImagoMuss erst einer vom Blitz getroffen werden? Bei heftigem Hagel während der dritten Vuelta-Etappe hätte die Rennleitung viel früher eingreifen müssen.
