RadsportUCI schließt fünf Frauenteams aus

Der Radsport-Weltverband UCI hat noch vor dem Start der Tour de Romandie der Frauen fünf Teams ausgeschlossen. Der Grund sei deren Weigerung, ein GPS-Trackingsystem zu Testzwecken einzusetzen. „Wir sind schockiert und enttäuscht“, hieß es in nahezu wortgleichen Statements der fünf betroffenen Mannschaften, zu denen auch die deutsche Equipe Canyon gehört. Anfang der Woche hätten sie „ihre Unterstützung für die Sicherheit der Fahrerinnen“, aber auch „ernsthafte Bedenken“ wegen der Montage der Systeme geäußert. Die UCI hatte verfügt, dass in jedem Team eine Fahrerin einen GPS-Tracker mit einem 63 Gramm schweren Chip benutzen soll. Diesen sollten die Mannschaften selbst befestigen.

Die Idee, solche Tracker einzusetzen, steht im Zusammenhang mit der Sicherheitsdebatte, die nach dem Tod der Schweizerin Muriel Furrer bei der WM in Zürich 2024 aufgekommen war; deren Sturz war lange nicht bemerkt worden. Die Teams kritisierten unter anderem, dass das System nur an einer Fahrerin pro Team getestet werden sollte, und betonten, es gebe es bereits ein funktionierendes System fürs ganze Peloton.

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