RadsportBritischer Fahrer Tarling stirbt nach Unfall bei Portugal-Rundfahrt

Dieses Bild aus dem Jahr 2024 zeigt Finlay Tarling bei einem Rennen in Zürich.
Dieses Bild aus dem Jahr 2024 zeigt Finlay Tarling bei einem Rennen in Zürich.
Peter Dejong/AP/dpa

Die Radsport-Welt trauert um den 19-jährigen Finlay Tarling. Der Waliser kommt nach einem Unfall während einer Etappe ums Leben. Berichten zufolge soll er mit einem Auto kollidiert sein, das verbotenerweise auf der Strecke unterwegs war.

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Der walisische Rad-Profi Finlay Tarling ist an den Folgen eines schweren Unfalls bei der Volta a Portugal gestorben. Der portugiesische Radsportverband bestätigte den Tod des 19-Jährigen.
Tarling fuhr für den Rennstall NSN Development.

Das NSN Cycling Team erklärte via X: „Wir sind zutiefst betrübt, den Tod von Finlay Tarling heute bekannt zu geben. Fin war ein sehr geliebtes Mitglied unseres Teams, aber vor allem war er ein Sohn, ein Bruder und ein Freund für so viele. Er wird uns schmerzlich fehlen.“ Auch der portugiesische Premierminister Luís Montenegro sprach Tarlings Familie und dessen Team sein Beileid aus und erklärte, die Nachricht von seinem Tod „erschüttert uns zutiefst“.

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Medienberichten zufolge soll der Waliser auf der achten Etappe von Melgaco nach Fafe von einem Fahrzeug erfasst worden sein. Dieses soll trotz aufgestellter Schilder auf der Strecke in entgegengesetzter Richtung zum Peloton unterwegs gewesen sein. Bestätigt wurde dies von den Organisatoren bislang nicht. Sie kündigten weitere Informationen an, sobald die Voraussetzungen dafür gegeben seien. Nach dem Unfall wurde das Rennen abgebrochen, die Siegerehrung abgesagt.

Der Bruder des Toten, der 22-jährige Joshua Tarling, fährt für das World-Tour-Team Ineos Grenadiers und gewann 2023 unter anderem Bronze bei der Rad-WM im Einzelzeitfahren.

© SZ/dpa/SID/jael - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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