MeinungPyrotechnikPunktabzüge sind keine Lösung beim Zündeln im Stadion

Kommentar von Martin Schneider

Lesezeit: 2 Min.

Fans des 1. FC Köln begrenzen das ohnehin schon knappe Budget ihres Vereins durch das Abbrennen von Pyrotechnik noch weiter.
Fans des 1. FC Köln begrenzen das ohnehin schon knappe Budget ihres Vereins durch das Abbrennen von Pyrotechnik noch weiter. Marius Becker/dpa

Der drastische Vorschlag von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer würde in der Praxis nur zu weiteren Problemen führen.

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In der absolut inoffiziellen Strafzetteltabelle teilen sich der 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt aktuell den ersten Platz. 433 000 Euro mussten beide Klubs zu Beginn des Jahres an den Deutschen-Fußball Bund (DFB) zahlen, das ist sogar im Profifußballbetrieb eine Summe, die man nicht aus der Kaffeekasse nimmt. Der Grund: Feuerwerk, genauer gesagt das „Abbrennen von Pyrotechnik“, wie es in den stets ignorierten Durchsagen heißt, die die bemitleidenswerten Stadionsprecher machen müssen. Und der DFB schaut genau hin, er rechnet gemäß dem aktuellen Strafenkatalog nämlich pro Licht und Knall ab. Der Verband verurteilte den 1. FC Köln jedenfalls für „40 Bengalische Feuer, 20 Blinker, 40 Rauchtöpfe und mehr als 500 sogenannte Römische Lichter“, wie der Mitteilung zu entnehmen war.

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