Corona-Maßnahmen:Wann ist Sport auch Profisport?

Lesezeit: 3 min

28.08.2020, xtgx, Handball 3. Liga, SC Magdeburg II Training emspor, v.l. Symbolfoto, Symbolbild, Symbol, Handball, Ball; Handbälle

Profisport oder nicht? In der dritten oder vierten Liga, je nach Sportart, beginnt der Graubereich.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Wegen der Corona-Maßnahmen darf im November kein Amateur- und Breitensport stattfinden. "Profisportler" dürfen Sport treiben - doch um diesen Begriff herrscht aktuell ein großes Wirrwarr.

Von Johannes Aumüller

Wenn es darum geht, ein typisches Beispiel für einen Profiverein zu nennen, denkt wohl nur eine überschaubare Zahl der Sportbeobachter an die Handballer von der HSG Krefeld Niederrhein. In der dritten Liga, Staffel Mitte, spielt der Verein, der sich auch gerne als "Eagles" vermarktet; das ist ein Niveau, auf dem die Entlohnung vieler Spieler nur einer Entschädigung für Auszubildende entspricht und lediglich ein paar Leistungsträger auch mal erheblich mehr verdienen, wie Krefelds Geschäftsführer André Schicks berichtet. Aber er findet, dass es doch "viele Faktoren" gebe, warum sein Klub ein Profiklub ist: Immerhin ist er ein Wirtschaftsbetrieb, die Spieler haben normale Arbeitsverträge, Training ist fünf bis sieben Mal pro Woche, und an die Berufsgenossenschaft würden sie schon lange dieselben Beiträge zahlen wie Profivereine.

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