WintersportNika Prevc fliegt einfach allen davon

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Nika Prevc steht für den Aufschwung des Skispringens für Frauen, obgleich hohe Funktionäre einst sagten, sie sollten es lieber nicht ausüben. Viel zu gefährlich.
Nika Prevc steht für den Aufschwung des Skispringens für Frauen, obgleich hohe Funktionäre einst sagten, sie sollten es lieber nicht ausüben. Viel zu gefährlich. Memmler/IMAGO/Eibner-Pressefoto

Die 20-jährige Slowenin ist die Überfliegerin des Frauen-Skispringens, das auch dank ihr längst nicht mehr belächelt wird.

Von Sebastian Winter

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Nika Prevc hat in Oberstdorf Erstaunliches geschafft. Die erst 20-Jährige, die sich nach zwei Gesamtweltcup-Siegen 2024 und 2025, zwei WM-Titeln im Einzel von der Normal- und der Großschanze und als dominierende Figur dieses Winters schon einen Ruf als Außerirdische im Frauen-Skispringen erarbeitet hat, zeigte menschliche Züge – und patzte. Bei der Two-Nights-Tour, der zwei Wettbewerbe umfassenden Schmalspurvariante der Vierschanzentournee für Frauen also, landete sie nach einem schwachen ersten Durchgang nur auf Platz vier. Gesamtsiegerin wurde Prevc natürlich trotzdem – vor der Deutschen Selina Freitag. Damit hat die in Kranj geborene Slowenin das Kunststück vollbracht, den im Dezember 2023 eingeführten Wettbewerb bei der dritten Auflage zum dritten Mal zu gewinnen.

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