Profi des FC Bayern Xabi Alonso wehrt sich gegen Steuer-Anzeige

Wehrt sich gegen die spanischen Finanzbehörden: Xabi Alonso.

(Foto: AP)
  • Spanische Steuerbehörden fordern mehrere Millionen Euro vom Spieler des FC Bayern.
  • Xabi Alonso veröffentlicht eine Erklärung.
  • Er betont, dass er "immer" allen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen sei.

Das wird Xabi Alonso vorgeworfen

Xabi Alonso von Fußball-Rekordmeister Bayern München droht Ärger mit der spanischen Justiz. Wie die Zeitung El Mundo am Dienstag berichtete, haben die spanischen Finanzbehörden bei der Staatsanwaltschaft in Madrid eine Anzeige wegen Verdacht auf Steuerhinterziehung eingereicht. Alonso müsste im Falle einer Verurteilung wohl knapp sechs Millionen Euro zahlen.

Berichte über mögliche Unregelmäßigkeiten gab es bereits im Mai 2014, nun glauben die Fahnder offenbar konkrete Beweise zu haben. Alonso soll zwischen 2010 und 2012 die Einnahmen aus seinen Bildrechten nicht ordnungsgemäß deklariert haben. Das Finanzamt soll eine Nachzahlung von drei Millionen Euro, eine Strafe von 2,25 Millionen sowie 400.000 Euro Zinsen fordern.

Alonso veröffentlicht Stellungnahme

Alonso veröffentliche am Dienstag eine Stellungnahme über seinen Twitter-Account in dem betont wurde, dass er "immer" allen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen sei. Alonsos Anwalt Zaldúa sagte El Mundo: "Xabi Alonso ist ruhig, er hat nichts vor den Steuer-Behörden versteckt. Er hat seine Steuern bezahlt, wie die Gesetze es verlangen."

In Spanien verwalten Spieler die Rechte an ihren Bildern selbst, sie können diese auch abtreten und weiterverkaufen. Die Einnahmen fließen oft auf Konten von Firmen im Ausland. Probleme mit den spanischen Steuerbehörden hat unter anderem auch der viermalige Weltfußballer Lionel Messi (FC Barcelona).

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