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Premier League:Trennung von Mourinho kostet ManUnited 22 Millionen Euro

FILE PHOTO: Jose Mourinho is driven away from his accommodation after leaving his job as Manchester United's manager, in Manchester

Manchester United trennte sich Mitte Dezember von Trainer José Mourinho.

(Foto: REUTERS)

Das Geld geht laut britischen Medien an den Coach und sechs Mitglieder seines Trainerstabs. Bayerns Basketballer verlieren im 20. Ligaspiel der Saison zum ersten Mal. Biathletin Franziska Hildebrand läuft aufs Podest.

Premier League, Manchester United: Die Trennung von Trainer José Mourinho hat den englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United umgerechnet rund 22 Millionen Euro gekostet. Das geht laut britischen Medien aus einem Geschäftsbericht hervor, den der Klub am Donnerstag veröffentlichte. Unter dem Punkt Sonderposten wurde dort eine Abfindung von insgesamt 19,6 Millionen Pfund für Mourinho und sechs Mitglieder seines Trainerstabs angegeben.

ManUnited hatte sich Mitte Dezember von Mourinho getrennt, nachdem das Team aus den ersten 17 Premier-League-Spielen nur sieben Siege geholt hatte und auf Platz sechs stand. Der Vertrag des 55 Jahre alten Portugiesen hätte eigentlich noch bis zum Sommer 2020 gedauert. Nachfolger Ole Gunnar Solskjaer, der zunächst als Interimstrainer verpflichtet wurde, holte mit den Red Devils aus elf Spielen zehn Siege. ManUnited steht inzwischen auf dem vierten Tabellenplatz.

Basketball: Double-Gewinner Bayern München hat in der Basketball Bundesliga (BBL) im 20. Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Im Gipfel beim Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg mussten sich die Münchner mit 82:83 (40:50) geschlagen geben. Die Bayern haben jetzt 38:2 Punkte auf dem Konto, Oldenburg 32:8. Die Gäste erwischten einen schlechten Start und lagen zwischenzeitlich 16 Punkte hinten.

Lange lief der Titelverteidiger aus München einem Rückstand hinterher, erst im Schlussviertel wurde es wieder richtig eng (70:71/35. Minute). 1:21 Minuten vor Schluss sorgte Derrick Williams für die Führung (80:79) der Bayern, doch Oldenburg hatte eine Antwort. 3,8 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Oldenburgs Klubikone Rickey Paulding beim Stand von 80:82 bei einem Dreierversuch gefoult wurde und alle Freiwürfe verwandelte, die Bayern waren geschlagen. Wegbereiter zum Erfolg über den Meister waren auch Will Cummings (20 Punkte), Vojdan Stojanovski (16) und Nationalspieler Philipp Schwethelm (15). Als Topscorer der Bayern kam Petteri Koponen auf 18 Punkte.

Biathlon, Soldier Hollow: Franziska Hildebrand hat den deutschen Biathletinnen zum Auftakt der WM-Generalprobe im US-amerikanischen Soldier Hollow den ersten Podestplatz beschert. Im Sprint traf die 31-Jährige am Donnerstag alle zehn Scheiben ab und hatte nach 7,5 Kilometern 21,4 Sekunden Rückstand auf die ebenfalls fehlerfreie Siegerin Marte Olsbu Roeiseland aus Norwegen. Platz zwei sicherte sich trotz einer Strafrunde die Finnin Kaisa Mäkäräinen (+ 11,5 Sekunden). Mit ihrem ersten Podestplatz der Saison verschaffte sich Hildebrand eine starke Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag (18.10 Uhr). In Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier, die die letzten Rennen vor dem Saisonhöhepunkt auslässt und zu Hause trainiert, schaffte es nur noch Denise Herrmann als Siebte in die Top Ten. Vanessa Hinz, Karolin Horchler und die von einer Krankheit noch geschwächte Franziska Preuß kamen nicht unter die besten 30.

La Liga, Atlético Madrid: Erfolgstrainer Diego Simeone bleibt dem Atlético Madrid treu. Wie der Klub am Donnerstag mitteilte, hat der 48-jährige Argentinier seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Zuletzt hatten verschiedene Medien auch von einem Interesse von Inter Mailand an Simeone berichtet. Simeone hatte das Traineramt bei Atlético im Dezember 2011 übernommen und innerhalb kürzester Zeit eine Spitzenmannschaft geformt. 2014 gewann Madrid die Meisterschaft, in der vergangenen Saison folgte die Vizemeisterschaft hinter dem FC Barcelona. 2012 und 2018 triumphierte Simeone mit seinem Team in der Europa League, 2014 und 2016 verlor Atlético im Finale der Champions League jeweils gegen den Stadtrivalen Real Madrid.

DFB-Pokal, TV: Die ARD verzichtet im Viertelfinale des DFB-Pokals auf eine Live-Übertragung des Spiels von Rekordmeister FC Bayern München. Dies geht aus der Ansetzung hervor, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag veröffentlichte. Demnach spielt der FC Bayern am 3. April (18.30 Uhr, Liveticker SZ.de) vor eigenem Publikum gegen Zweitligist 1. FC Heidenheim, der zuletzt Bayer Leverkusen aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Die ARD überträgt an dem Mittwoch im Anschluss das Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen (20.45 Uhr). Am Dienstag (2. April) hat sich der Sender für das Bundesliga-Duell FC Augsburg gegen RB Leipzig (20.45 Uhr) entschieden. Zuvor trifft der SC Paderborn in einem Zweitliga-Aufeinandertreffen auf Absteiger Hamburger SV. Pay-TV-Sender Sky hat die Live-Rechte für alle Begegnungen.

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