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Manchester City:Guardiola springt auf Rang zwei

FC Burnley - Manchester City

Lockerer Sieg für Manchester City und Coach Pep Guardiola.

(Foto: dpa)

Manchester City besiegt den FC Burnley mühelos, in Frankreich kommt es zu einem Platzsturm. Karl-Heinz Rummenigge kritisiert Werder Bremen.

Premier League, Manchester City: Meister und Pokalsieger Manchester City hat den Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool in der englischen Fußball-Premier League zumindest vorübergehend auf acht Punkte reduziert. Das Team von Trainer Pep Guardiola setzte sich am Dienstag mit 4:1 (1:0) beim Nachbarn FC Burnley durch, kann an diesem Mittwoch von Leicester City aber wieder von Rang zwei verdrängt werden. Der Champion von 2016 empfängt den Tabellenletzten FC Watford.

Der brasilianische Angreifer Gabriel Jesus erzielte vor den Augen von Englands Nationaltrainer Gareth Southgate die ersten beiden Treffer (24. und 50. Minute) für City, Rodrigo (68.) und Riyad Mahrez (87.) erhöhte, Jeff Hendrick (89.) stellte den Endstand her. Guardiolas Mannschaft wurde vom Tabellen-11. kaum gefordert und spielte nach dem Seitenwechsel die Partie hochüberlegen nach Hause. In den letzten acht Pflichtspielen mussten die Citizens immer mindestens einen Gegentreffer hinnehmen. Im zweiten Dienstagspiel setzte sich Crystal Palace mit 1:0 (0:0) gegen AFC Bournemouth durch und verbesserte sich vorerst auf den fünften Platz.

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Coach Jürgen Klopp kann mit Champions-League-Sieger FC Liverpool an diesem Mittwoch mit einem Sieg im Stadtderby gegen den FC Everton die Differenz zu Titelverteidiger Man City wieder auf elf Zähler erhöhen. Zudem im Blickpunkt: die Rückkehr von Jose Mourinho als Trainer von Tottenham Hotspur zu seinem Ex-Club Manchester United. Am Samstag stehen sich in Manchester die Rivalen City und United gegenüber.

League 1, Bordeaux: Ultras aus dem Umfeld des französischen Fußball-Klubs Girondins Bordeaux haben beim 6:0 (2:0)-Sieg ihrer Mannschaft am Dienstag gegen Olympique Nimes den Platz gestürmt und laut Fachblatt L'Equipe im ersten Abschnitt für eine 25-minütige Unterbrechung gesorgt. Sie verschärften damit den Konflikt mit den amerikanischen Besitzern des Vereins, die nach Ansicht einiger Anhänger zu sehr auf Kommerz setzen. Bordeaux kletterte auf Rang drei. Olympique Marseille festigte durch einen 2:0 (2:0)-Sieg beim Tabellenfünften SCO Angers den zweiten Platz hinter Meister Paris Saint-Germain.

Bundesliga, Werder Bremen: Karl-Heinz Rummenigge hat Werder Bremen für die Drohung des Rechtsweges nach der Polizeikosten-Abstimmung kritisiert. "Ich habe kein Verständnis dafür, dass der SV Werder Bremen die Deutsche Fußball Liga jetzt sogar verklagen will. In der 19-jährigen Geschichte der DFL, seit ihrer Gründung im Jahr 2000, stellt dieser Schritt ein absolutes Novum dar", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München am Dienstag auf dpa-Nachfrage. "Es war ja ein fast einstimmiges Votum aller anwesenden Vereine der Bundesliga und zweiten Liga gegen den Bremer Antrag. Der Solidargedanke war immer eine Stärke aller Mitglieder der DFL, die Werder Bremen auch in dieser Angelegenheit nicht in Frage stellen sollte", sagte Rummenigge.

Werder Bremen hatte der Deutschen Fußball Liga mit juristischen Konsequenzen gedroht, weil der Verein nach einem Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung in Zukunft allein für zusätzliche Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen im Weser-Stadion aufkommen soll. Bremen ist bislang das einzige Bundesland, das der DFL die Kosten für zusätzliche Polizeimaßnahmen bei Hochsicherheitsspielen in Rechnung stellt. Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen entschieden am Dienstag in Neu-Isenburg mehrheitlich, dass diese Kosten allein auf Werder Bremen umgelegt werden sollen.

Handball-WM, Frauen: Drittes Spiel, dritter Sieg: Die deutschen Handballerinnen sind bei der WM in Japan vorzeitig in die Hauptrunde eingezogen. Die ungeschlagene Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener gewann am Dienstag auch ihr drittes Vorrundenspiel gegen Mitfavorit Dänemark mit 26:25 (13:11) und kann in den verbleibenden zwei Spielen der schweren Gruppe B nicht mehr von den ersten drei Plätzen verdrängt werden. Überragende Spielerin im Prefectural Gymnasium Kumamoto war erneut Torhüterin Dinah Eckerle mit etlichen Paraden. Russland-Legionärin Julia Behnke avancierte mit sieben Toren zur besten Werferin des deutschen Teams, das in einem Pflichtspiel zuvor 19 Jahre lang nicht gegen den Rekordolympiasieger gewonnen hatte.

In ersten beiden Spielen hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) bereits Siege gegen Brasilien (30:24) und Australien (34:8) gefeiert. Der nächste deutsche Gegner ist am Mittwoch (11 Uhr/sportdeutschland.tv) der schwach gestartete Welt- und Europameister Frankreich. Zum Abschluss wartet Asienmeister Südkorea (6. Dezember) auf die DHB-Auswahl. Die besten drei Teams ziehen in die Hauptrunde ein. In Japan geht es für Deutschland auch um ein mögliches Olympia-Ticket: Um bei einem Qualifikationsturnier für Tokio 2020 dabei zu sein, muss der EM-Zehnte bei der WM eine Platzierung unter den ersten Sieben erreichen

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