Premier League:Kritik an Newcastle-Kauf

Der mögliche Verkauf von Newcastle United an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung droht die Premier League in den Konflikt zwischen verfeindeten Golfstaaten zu ziehen. Der in Fernsehsender BeIN Sports aus Katar warnte die 20 Vereine der Liga in einem Schreiben vor dem Geschäft. Der Sender besitzt die Rechte für die englische Liga in der arabischen Welt, sieht diese aber durch den saudischen Piratenkanal BeoutQ verletzt. Newcastles Käufer sei derjenige, der kommerzielle Rechte der Liga "drei Jahre lang gestohlen" habe und dies weiterhin tue - Fifa und Der Investmentfonds Saudi-Arabiens hält 80 Prozent am Konsortium und wäre künftig Mehrheitseigner des Klubs. Einflussreichster Mann des Fonds ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Auch die Organisation Amnesty International rügt daher den geplanten Deal scharf.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB