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Premier League:Agüero grapscht an die Schulter

Der argentinische Stürmer Sergio Agüero vom englischen Premier-League-Verein Manchester City hat mit seinem Verhalten beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Arsenal am Samstag eine Diskussion ausgelöst. Agüero protestierte kurz vor der Halbzeitpause gegen eine Einwurfentscheidung der Schiedsrichterassistentin Sian Massey-Ellis. Dabei griff er Massey-Ellis an die Schulter. Die Assistentin schob Agüeros Hand weg und schien dem Vorfall keine weitere Bedeutung beizumessen. Doch TV-Experten und Fans in den sozialen Medien kritisierten das Verhalten des Stürmers, der für seine Aktion auch nicht von Schiedsrichter Chris Kavanagh verwarnt wurde. "Das sah einfach nicht gut aus", sagte Ex-Nationalspieler Alan Shearer, "das sollte er nicht machen." City-Trainer Pep Guardiola nahm seinen Starstürmer, der das Siegtor von Raheem Sterling vorgelegt hatte, in Schutz. "Kommt schon, Leute", sagte Guardiola. Konsequenzen wird die Aktion für Agüero nicht haben. Die Schiedsrichterbehörde stufte den Schultergriff nicht als aggressive Handlung ein.

© SZ vom 19.10.2020 / dpa

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