Eine halbe Stunde lang gibt ein kleiner slowenischer Kinderchor alles. Vor der Hintertür des Teambusses von UAE hat er sich postiert. Mal versucht er es mit „Pooogi“-Sprechrufen, dann mit einem Ständchen in der Heimatsprache. Aber der angehimmelte Tadej Pogacar lässt sich nicht erweichen, er kommt einfach nicht heraus aus dem Bus. Und als nach der langen Zeit des Wartens und Schreiens der große Moment da ist, wird der slowenische Kinderchor plötzlich ganz still.
Tadej Pogacar bei der TourDer Nicht-Superman mit den Wunderwerten
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Er komme aus Slowenien, nicht von Krypton, sagt Tadej Pogacar, nachdem er und Jonas Vingegaard am Ventoux Bestmarken aus dopingverseuchten Zeiten pulverisiert hatten. Ihre Erklärungen bleiben vor den finalen Alpenetappen stets die gleichen.
Von Johannes Aumüller, Bollène/Valence
