SZ-Podcast "Und nun zum Sport":Beben in Bellinzona: Blatter und Platini vor Gericht

SZ-Podcast "Und nun zum Sport": Erst in Bedrängnis, nun womöglich hilfreich in der Aufklärung von einem anderen Fall: Der frühere Fifa-Präsident Blatter (links) und der frühere Uefa-Chef Platini.

Erst in Bedrängnis, nun womöglich hilfreich in der Aufklärung von einem anderen Fall: Der frühere Fifa-Präsident Blatter (links) und der frühere Uefa-Chef Platini.

(Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

Eigentlich dreht sich der Prozess um die früheren Verbandschefs um eine ominöse Zahlung. Doch der Fall hat längst eine brisantere Ebene um Fifa-Chef Infantino erreicht.

Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und Thomas Kistner

Zuletzt hat ein Prozess in der Fußballwelt viel Aufsehen erregt: Es geht um eine Zwei-Millionen-Franken-Zahlung des früheren Fifa-Präsidenten Sepp Blatter an den damaligen Uefa-Chef Michel Platini aus dem Jahr 2011. Im Herbst 2015 flog diese Zahlung auf, und die Schweizer Bundesanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Nun läuft am Bundesstrafgericht in Bellinzona der Prozess gegen Blatter und Platini - und statt vor allem den Grund der Zahlung gibt es inzwischen viel mehr Fragen zu klären. Wie kam die Bundesanwaltschaft überhaupt auf diesen Geldtransfer und warum? Wie sinnig ist die Theorie, die sie bei ihren Ermittlungen verfolgte? Welche Rolle spielen die Beteiligten? Wie ist der heutige Fifa-Präsident Gianni Infantino involviert? Und ging es bei der Aufdeckung der Zahlung nicht eigentlich um etwas ganz anderes?

Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in dieser Folge von "Und nun zum Sport" mit den Sportpolitik-Experten und Fifa-Kennern Johannes Aumüller und Thomas Kistner.

Sie finden den Fußball-Podcast der SZ auf iTunes, Spotify, Deezer, Audio Now und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

Zur SZ-Startseite

MeinungBlatter-Platini-Prozess
:Eine helvetische Telenovela

Das Verfahren rund um eine ominöse Zwei-Millionen-Franken-Zahlung in Bellinzona wirft neue, heikle Fragen auf. Der Ruf der Schweizer Justiz steht mehr denn je auf dem Spiel.

Lesen Sie mehr zum Thema