Pep Guardiola bei ManCity "Ich werde hier nicht gehen, es sei denn, sie entlassen mich"

Versteht die Aufregung nicht: Pep Guardiola.

(Foto: Getty Images)
  • Manchester City gewinnt nach einem Hattrick von Raheem Sterling - anschließend äußert sich Trainer Pep Guardiola zu den Wechselgerüchten.
  • Der von Ralph Hasenhüttl trainierte FC Southampton gewinnt in der Premier League 2:1 gegen Tottenham Hotspur.
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Teammanager Pep Guardiola (48) hat Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel zum italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin energisch zurückgewiesen. "Ich stehe hier noch zwei Jahre unter Vertrag, und ich werde hier nicht gehen, es sei denn, sie entlassen mich", sagte der Coach von Manchester City auf der Pressekonferenz nach dem 3:1-Sieg des englischen Meisters über den FC Watford: "Ich werde in den nächsten beiden Saisons nicht zu Juventus gehen."

Italienische Medien hatten zuvor aufgrund eines Radio-Interviews mit Szenekenner Luigi Guelpa über einen Wechsel Guardiolas spekuliert. Guelpa, der laut Sky bereits als Erster den Wechsel von Cristiano Ronaldo zu Juventus vermeldet hatte, sagte bei Radio CRC: "Ich habe erfahren, dass Pep Guardiola mündliche Einigkeit mit Juventus erzielt hat. Es handelt sich um einen Vertrag für die kommenden vier Jahre." Guardiola widersprach dem vehement.

"Ich weiß, wie das heute läuft bei Social Media, aber das verstehe ich nicht. Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Medien etwas übernehmen, was einer bei Twitter behauptet. Und plötzlich heißt es in den größten Zeitungen, dass Pep für die nächsten vier Jahre zu Juventus geht", sagte der Spanier: "Das verstehe ich einfach nicht. Überall wird das geschrieben, ohne zu versuchen, den Klub, meinen Berater oder Juventus anzurufen. Mir tut das sehr leid für Massimiliano." Massimiliano Allegri trainiert die Alte Dame inzwischen in der fünften Saison.

Im Kampf um den Titel hat Manchester City vorgelegt und den Vorsprung auf den FC Liverpool, der am Sonntag gegen den FC Burnley nachziehen kann, wieder auf vier Punkte ausgebaut. Beim 3:1 (0:0)-Erfolg gegen den FC Watford überragte der englische Nationalspieler Raheem Sterling, der binnen 13 Minuten einen Hattrick erzielte (46., 50., 59.).

Hasenhüttl schlägt mit Southampton Tottenham

Vier Tage nach dem 1:0-Sieg bei Borussia Dortmund und dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse hat der englische Fußball-Spitzenklub Tottenham Hotspur schwer gepatzt. Die Mannschaft von Teammanager Maurizio Pochettino verlor beim von Ralph Hasenhüttl trainierten FC Southampton trotz Führung 1:2 (1:0). Für die Spurs war es die dritte Ligapleite aus den vergangenen vier Spielen. Southampton klettert durch den Erfolg um einen Platz auf Rang 16.

Harry Kane (26.) brachte Tottenham wie schon in Dortmund in Führung, Youngster Yan Valery (76.) und James Ward-Prowse (81.) drehten das Spiel aber in der Schlussphase. Im Kampf um die Champions-League-Plätze wird die Luft für den Tabellendritten Tottenham allmählich dünner. Der Vorsprung auf den Fünften FC Arsenal beträgt vier Punkte, die Gunners treffen am Sonntag auf den Vierten Manchester United.

Barcelona bleibt Erster

Der FC Barcelona bleibt in der in der Primera División weiter an der Tabellenspitze. Der Meister und Pokalsieger holte sich am 27. Spieltag einen 3:1-Heimsieg gegen Abstiegskandidat Rayo Vallecano. Die Katalanen liegen damit weiter sieben Punkte vor Atlético Madrid.

Überraschend war der Aufsteiger am Samstag im Camp Nou durch Raul de Tomas in der 24. Minute in Führung gegangen. Noch vor dem Wechsel gelang Barcelona durch Gerard Piqué (38.) der Ausgleich. Nach der Pause sorgte Lionel Messi (51.) per Foulelfmeter für die Führung, Luis Suarez erzielte das 3:1 (82.). Atlético Madrid hatte zuvor durch ein Tor on Saul Niguez per Elfmeter-Nachschuss mit 1:0 gegen CD Leganes gewonnen.

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