Abschied von Pep Guardiola als City-TrainerRevolutionär eines Sports, der keine Revolutionen kennt

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Pep Guardiola hat Manchester City die erfolgreichste Dekade der Vereinsgeschichte beschert.
Pep Guardiola hat Manchester City die erfolgreichste Dekade der Vereinsgeschichte beschert. Martin Rickett/PA Wire/dpa

„Warum liebt ihr mich so sehr?“ Bei seinem emotionalen Abschied aus Manchester wird klar: Pep Guardiola hinterlässt ein Erbe für die Ewigkeit. Ob und wie es für ihn als Trainer weitergeht, ist völlig unklar.

Von Javier Cáceres, Berlin

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Pep Guardiola blickte auf die Ehrentribüne des Stadions von Manchester City und sagte, er sehe dort „die größte Trophäe“, die er erlangen konnte. Es glänzte dort nichts silbern, sein Vater Valentí Guardiola, gerade 95 Jahre alt geworden, hatte sich erhoben, um dem Sohn zu applaudieren. Und die Trophäe, von der Guardiola sprach, sie blinkte nicht, sie war imaginärer Natur: Die Nordtribüne im Etihad Stadium heißt fortan „Pep Guardiola Stand“, was bedeutet, dass der Familienname seines Vaters alles überdauern wird. Sogar ihn selbst, der nun im Alter von 55 mindestens seine Karriere als Trainer von City beendet hat, vielleicht nie mehr als Klub-Coach agieren und womöglich sogar nie mehr auf einer Bank sitzen wird.

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