MeinungBoykott der EröffnungsfeierGerade Paralympics sollten für Frieden stehen

Kommentar von Sebastian Fischer

Lesezeit: 2 Min.

Schon bei den vergangenen Winter-Paralympics musste sich die Ukraine (hier Komitee-Chef Walerij Suschkewitsch) gegen die Russland-Politik des IPC wehren.
Schon bei den vergangenen Winter-Paralympics musste sich die Ukraine (hier Komitee-Chef Walerij Suschkewitsch) gegen die Russland-Politik des IPC wehren. Voitenko Anna/Ukrinform/Abaca/Imago

Wegen der Anwesenheit Russlands bleibt auch Deutschland der Eröffnungsfeier der Paralympics fern – der Boykott ist die Folge einer verantwortungsarmen Politik des IPC.

Bei Paralympics geht es oft um Politik, so ist es von den Organisatoren gewollt. Vor zwei Jahren bei den Sommerspielen in Paris fand die Eröffnungsfeier auf der Place de la Concorde statt. Und Andrew Parsons, Chef des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), rief naheliegenderweise eine „Revolution der Inklusion“ aus. Die Athleten, sagte er, „wollen Gleichberechtigung und Inklusion für sich selbst und für die 1,3 Milliarden Menschen mit Behinderungen auf dieser Welt“.

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