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Paderborn-Trainer Steffen Baumgart:"Jürgen Klopp ist mit Mainz auch wieder abgestiegen"

SC Paderborn 07 - Bayer Leverkusen

Trainer Steffen Baumgart blickt stolz auf Paderborns Erstliga-Trip zurück - und zuversichtlich in die Zukunft.

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Abstieg mit Applaus: Trainer Steffen Baumgart über das Bundesliga-Abenteuer seines Vereins, das Bekenntnis zu mutigem Fußball, die Corona-Nachteile kleiner Klubs - und warum er wie einst Jürgen Klopp auch in der zweiten Liga bleibt.

Interview von Ulrich Hartmann

Steffen Baumgart, 48, vom SC Paderborn war beinahe der meistgelobte Trainer der vergangenen Bundesliga-Saison - trotz des klaren Abstiegs als Tabellenletzter. Das mit geschätzten 25 Millionen Euro Personalkosten mit Abstand günstigste Team der Liga zeigte mutigen Pressing- und Offensivfußball und erreichte erstaunliche Daten: fast 4000 Laufkilometer waren der drittbeste Wert der Liga. Paderborn bot sogar mehr Sprints an als Dortmund und Gladbach, auch bei gewonnenen Zweikämpfen und der Passquote lag das Team im Ligamittelfeld. Aber die individuelle Qualität genügte nicht für den Klassenverbleib. Am Ende konnte Baumgart die Komplimente nicht mehr hören. Paderborn wurde wieder zweitklassig - und die Fans verpassten coronabedingt die letzten vier Heimspiele. Der Trainer blieb dennoch im Amt - und leitet nun auch Paderborns Neuaufbau in der zweiten Liga.

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