WeltfußballerOusmane Dembélé ist der Beste

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Nach dem Ballon d'Or gewinnt Ousmane Dembélé nun auch demn Fifa-Titel des Weltfußballers.
Nach dem Ballon d'Or gewinnt Ousmane Dembélé nun auch demn Fifa-Titel des Weltfußballers. (Foto: Mohamed Farag/FIFA via Getty Images)
  • Ousmane Dembélé von Paris Saint-Germain wird von der Fifa zum Weltfußballer des Jahres 2025 gekürt.
  • Der Franzose setzte sich gegen Kylian Mbappé und Lamine Yamal durch und folgt auf Vinícius Júnior.
  • Dembélé hatte bereits im September den Ballon d'Or gewonnen, der als bedeutenderer Preis gilt.
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„Das war ein fantastisches Jahr für mich“: Ousmane Dembélé vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain wird von der Fifa zum Weltfußballer gekürt.

Krönung in Katar: Offensivstar Ousmane Dembélé von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ist der Weltfußballer des Jahres 2025. Der Franzose wurde von der Fifa bei der Gala des Weltverbands zur „The Best“-Wahl am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha ausgezeichnet. Dembélé folgt auf den Brasilianer Vinícius Júnior, der die Wahl im vergangenen Jahr gewonnen. Dembélé setzte sich gegen seinen Landsmann Kylian Mbappé von Real Madrid und Lamine Yamal (FC Barcelona) durch. „Das war ein fantastisches Jahr für mich – für mich persönlich und mit der Mannschaft“, sagte Dembélé, der mit Blick auf die WM 2026 meinte: „Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wiederkommen kann.“

Als Weltfußballerin wurde die derzeit verletzte Spanierin Aitana Bonmatí zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Abstimmen durften die Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie ausgewählte Medienvertreter und Fans. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist nach wie vor der einzige Deutsche, der in der Geschichte der Abstimmung zum Weltfußballer gewählt wurde (1991). Bei den Frauen dagegen gab es in Birgit Prinz, Nadine Angerer und Nadine Keßler bereits mehrere deutsche Preisträgerinnen.

Spaniens Aitana Bonmati jubelt nach ihrem Tor gegen Deutschland im Halbfinale der Fußball EM.
Spaniens Aitana Bonmati jubelt nach ihrem Tor gegen Deutschland im Halbfinale der Fußball EM. (Foto: Martin Meissner/AP/dpa)

Bei den Trainern setzte sich Luis Enrique von PSG durch, der frühere Bundestrainer Hansi Flick (FC Barcelona) und der Liverpooler Meistertrainer Arne Slot folgten. Zur Welttrainerin wurde bereits zum fünften Mal Sarina Wiegman gekürt, die Niederländerin hatte Englands Frauen im Sommer zur EM-Titelverteidigung geführt.

Die Wahl bei den Torhütern gewann der Italiener Gianluigi Donnarumma, der inzwischen von Paris zu Manchester City gewechselt ist – Manuel Neuer (Bayern München) hatte das Nachsehen. Beste Torhüterin ist die Engländerin Hannah Hampton, die sich unter anderem gegen Ann-Katrin Berger durchsetzte.

Der 28 Jahre alte Dembélé, Ex-Profi von Borussia Dortmund, hatte im September bereits den Ballon d'Or gewonnen, der in Fachkreisen als der bedeutendere Preis gilt. Seit Jahren verwirren die konkurrierenden Auszeichnungen die Fans. Von 2010 bis 2015 ehrte die Fachzeitschrift „France Football“ die Besten des Jahres zwar gemeinsam mit der Fifa, seitdem kämpfen beide Parteien aber um die Vormachtstellung.

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