Olympische WinterspieleDeutsches Fahnenträger-Duo erst „nervös“, dann stolz

Fahnenträger Leon Draisaitl führte das deutsche Team in Mailand an.
Fahnenträger Leon Draisaitl führte das deutsche Team in Mailand an. Natacha Pisarenko/AP/dpa

Ein Video-Anruf vor dem Einlauf der Nationen, viel Vorfreude und ein unvergesslicher Auftritt: Wie das deutsche Fahnenträger-Duo den offiziellen Auftakt der Winterspiele erlebte.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Mailand (dpa) - Eishockey-Star Leon Draisaitl und Skispringerin Katharina Schmid haben noch kurz vor dem Einlauf der Nationen bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Italien per Video-Anruf miteinander geplauscht. „Ich bin richtig nervös“, sagte Schmid in dem Gespräch mit Draisaitl. Auch der erfahrene NHL-Profi räumte ein, dass er aufgeregt sei.

Doch Nervosität war beiden nicht anzumerken. Locker und lässig trugen sie die deutsche Fahne. „Ich fühle mich total geehrt, mit so vielen überragenden Athleten rauslaufen zu dürfen. Das ist auf jeden Fall ein Moment, den ich niemals vergessen werde - wahrscheinlich der größte in meinem Leben bis jetzt“, äußerte Draisaitl, der das deutsche Team im Mailänder Fußballstadion San Siro anführte.

Schmid schwärmt: „Ein ganz besonderer Moment“

Schmid trug die deutsche Fahne in Predazzo - an einem der drei Außenstandorte. „Es war mega-mega-cool, ich habe mich so gefreut. Es war ein ganz besonderer Moment. Der wird für immer bleiben“, sagte sie.

Die Skispringerin dürfte das kurze Telefonat besonders gefreut haben. Schon über eine Instagram-Nachricht des 30 Jahre alten Eishockey-Stürmers nach der Fahnenträger-Bekanntgabe hatte die Skispringerin gesagt: „Es war so ein bisschen ein Fangirl-Moment.“ 

Dabei hoffte sie auch auf ein persönliches Kennenlernen: „Ich muss ihm noch einmal schreiben. Vielleicht geht es sich aus, dass wir nach unseren Wettkämpfen nach Mailand fahren. Ich hoffe, ich treffe ihn da.“ Zumindest mit einem Video-Anruf hat es schon einmal geklappt.

© dpa-infocom, dpa:260206-930-654122/1

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