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Olympische Spiele:Zweifel in Tokio

Die Organisatoren der Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio sind erstmals von ihrer dogmatischen Entschlossenheit zur Durchführung des Spektakels abgerückt. 50 Tage vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Japans Hauptstadt (23. Juli bis 8. August) machte Seiko Hashimoto die Teilnahme einer Mehrheit von Ländern zur Bedingung für die Ausrichtung der Großereignisse. Gleichzeitig bekräftigte die OK-Chefin, dass die Spiele ihrer Meinung nach "zu 100 Prozent" stattfinden werden. Sollten jedoch "viele Nationen aus der ganzen Welt in ernste Situationen geraten und die Delegationen nicht kommen können, würden wir nicht in der Lage sein, Olympia abzuhalten", erklärte Hashimoto. Zudem berichtete der OK-Geschäftsführer von einem massenhaften Verzicht von Volunteers. Laut Toshiro Muto haben rund 10 000 der 80 000 an den Austragungsstätten vorgesehenen freiwilligen Helfer auf ihren Job verzichtet. Dies würde aber keine Auswirkungen auf die Abläufe der Spiele haben, weil der Umfang des Events selbst ebenfalls reduziert worden sei, sagte Muto.

© SZ vom 04.06.2021 / SID
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