Olympische WinterspieleWie sich die Fis für ein Startverbot Russlands entschied

Lesezeit: 4 Min.

Russische Langläufer, wie hier im hohen Norden Russland bei Murmansk, wird es in diesem Winter bei den Olympischen Spielen nicht geben.
Russische Langläufer, wie hier im hohen Norden Russland bei Murmansk, wird es in diesem Winter bei den Olympischen Spielen nicht geben. (Foto: Ramil Sitdikov/SNA/Imago)

Der Ski-Weltverband Fis verweigert Russland und Belarus den Start bei den kommenden Winterspielen. Protokoll einer unerwarteten Entscheidung – die vor allem Fis-Präsident Johan Eliasch sowie das IOC schlecht aussehen lässt.

Von Felix Haselsteiner und Johannes Knuth

Gerade einmal zwei Absätze hat die Mitteilung, die der Ski- und Snowboard-Weltverband Fis am Dienstagabend auf seiner Website publizierte. Was der Wirkung allerdings kein bisschen Kraft nahm. In wenigen Worten verkündete der wichtigste Verband der olympischen Wintersportwelt eine der bemerkenswertesten Entscheidungen vor den Winterspielen, die im Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo anstehen: „Der Fis-Rat hat sich am Dienstag getroffen und dafür gestimmt, dass Athleten aus Russland und Belarus nicht als neutrale Einzelathleten (AIN) an den Fis-Qualifikationswettkämpfen für die Olympischen Winterspiele und Paralympischen Spiele Milano Cortina 2026 teilnehmen dürfen.“

Zur SZ-Startseite

Sportpolitik
:Des Präsidenten neue Kleider

Der Ski-Weltverband Fis sucht einen neuen Ausrüster – übrig bleibt just jene Firma, bei der Fis-Präsident Johan Eliasch Mehrheitsaktionär ist. Alles ganz sauber, wie alle Beteiligten beteuern? Recherchen werfen Fragen auf.

SZ PlusVon Johannes Knuth und Volker Kreisl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: