Olympische Winterspiele 2026:Eisrinne gesucht

Olympische Winterspiele 2026: Wohin demnächst? Die Bob-Olympiasiegerinnen Laura Nolte und Deborah Levi, hier in Peking in Aktion.

Wohin demnächst? Die Bob-Olympiasiegerinnen Laura Nolte und Deborah Levi, hier in Peking in Aktion.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Weil die Olympiaorganisatoren in Cortina d'Ampezzo auf den Bau einer Bob- und Rodelbahn verzichten, werden Wettbewerbe ins Ausland verlegt. Die Sportler beklagen, nur noch Statisten zu sein. Dabei hat der Umzug Tradition.

Kommentar von Barbara Klimke

Für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo wird kein Eiskanal gebaut. Die Entscheidung der italienischen Regierung, die zu Wochenbeginn auf der IOC-Session bekannt wurde, ging etwas unter beim Ringe-Kongress in Mumbai; vermutlich auch deshalb, weil sich das Interesse an Bob- und Schlittenfahrten so wie übrigens auch an Schneeballwerfen auf dem indischen Subkontinent generell etwas in Grenzen hält. Wenige Nationen der Erde verfügen über vier moderne, höchsten Wettkampfansprüchen genügende Rodelbahnen. Genau genommen: kein Land außer Deutschland.

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