Am Sonntagmittag, als die Sonne an einem weiteren Prachttag in den Dolomiten hoch über den Gipfeln stand, pilgerten die Menschenmassen vom Ziel der Bobbahn ein paar Kurven den Hang hinunter. Es waren so viele gekommen wie nie zuvor in den vergangenen zwei Wochen: Freunde und Verwandte der Athleten waren darunter, Anhängerschaften in Nationalfarben, auch Kolleginnen wie Lisa Buckwitz und Laura Nolte. Das große Finale im Eiskanal endete auf einem Plateau mit Panoramablick über das schneebedeckte Olympiastädtchen von 1956 und 2026. Johannes Lochner nahm mit seiner Crew, Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer, unter großem Jubel die Goldmedaille für den Viererbob-Wettbewerb entgegen. Francesco Friedrich stand mit seinem Team, Matthias Sommer, Alexander Schuller und Felix Staub, applaudierend daneben. Erneut hatte Lochner triumphiert, diesmal mit 0,57 Sekunden Vorsprung. „Ein Moment für die Ewigkeit“, wie er fand.
Johannes Lochner im ViererbobEine letzte Fahrt ins goldene Licht
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Zum Abschluss der Karriere wird Johannes Lochner Olympiasieger auch im großen Schlitten. Seinem langjährigen Rivalen Francesco Friedrich bleibt Silber – aber der Beste ist Thorsten Margis, ein Anschieber.
Von Barbara Klimke, Cortina d’Ampezzo
