Sabine Spitz

Viel Risiko ging Sabine Spitz mit ihrem Start in Rio ein. Eine Entzündung im linken Knie machte der Mountainbikerin zu schaffen, die Ärzte empfahlen ihr, das Rennen nicht zu fahren. Doch Spitz ignorierte den Rat, wollte noch einmal die besondere Atmosphäre genießen und nicht unauffällig durch die Hintertür verschwinden. Eine Medaille wie in Athen (Bronze), Peking (Gold) oder London (Silber) gab es diesmal nicht für die 44-Jährige. War dann aber auch egal. "Mir hat es sehr viel bedeutet, dieses Rennen zu fahren", sagte Spitz, "dass nach vorne nichts geht, war ja klar."

Bild: dpa 19. August 2016, 16:262016-08-19 16:26:15 © SZ.de/jbe/fued