MeinungUmstrittener Skisprung-AbbruchEs brauchte Zeit – und die hatte der Renndirektor nicht

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Kommentar von Sebastian Winter

Lesezeit: 2 Min.

Schneemann mit Faust: der deutsche Skispringer Philipp Raimund.
Schneemann mit Faust: der deutsche Skispringer Philipp Raimund. Matthias Trinkl/GEPA pictures/Imago

Nach dem abgebrochenen Superteam-Wettbewerb der Skispringer muss sich der Weltverband Fis zu Recht fragen lassen, ob man zu wenig Fingerspitzengefühl bewiesen hat – dennoch sollte das deutsche Team nicht poltern.

Sandro Pertile ist normalerweise nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Aber am Montagabend rastete der Skisprung-Renndirektor des Skiweltverbandes Fis an der Giuseppe-Dal-Ben-Schanze in Predazzo fast aus. Der Italiener schaute genervt gen Himmel, aus dem dicke Flocken dicht an dicht zu Boden fielen, nahm eine Handvoll Schnee und pfefferte ihn auf den Boden. Das Wetter hatte den ersten olympischen Auftritt des neuen Superteam-Wettbewerbs verkürzt, er wurde abgebrochen in der dritten und letzten Runde, als noch exakt drei Springer oben standen. Gewertet wurden dann nur die Runden eins und zwei.

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SZ PlusVon Sebastian Winter

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