Statement von Lindsey Vonn„Das Leben ist zu kurz, um keine Risiken einzugehen“

Lindsey Vonn nach dem Training in Cortina d'Ampezzo
Lindsey Vonn nach dem Training in Cortina d'Ampezzo Tiziana Fabi/AFP
  • Lindsey Vonn erlitt bei ihrem Sturz am Sonntag einen komplexen Schienbeinbruch, der mehrere Operationen erfordern wird.
  • Die 41-Jährige wurde bereits ein zweites Mal operiert und muss möglicherweise noch einige Tage im Krankenhaus bleiben.
  • Vonn bereut ihren Start trotz der Verletzung nicht und erklärt, ihr Arm habe sich im Tor verfangen.
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Lindsey Vonn meldet sich nach ihrem schweren Unfall. Sie berichtet von einem „komplexen Schienbeinbruch“ – und erklärt, dass es kein Fehler war, an den Start zu gehen.

Knapp 36 Stunden nach ihrem Unfall hat sich Lindsey Vonn erstmals öffentlich geäußert. Sie habe einen „komplexen Schienbeinbruch“ erlitten, teilte die 41-Jährige am Montagabend via Instagram mit. Die Verletzung sei „derzeit stabil“, werde „aber mehrere Operationen erfordern, um richtig zu heilen“.

Nach ihrem schweren Sturz wird Vonn möglicherweise noch einige Tage im Ospedale Ca’ Foncello in Treviso bleiben müssen. Vonn wurde dort bereits ein zweites Mal operiert, wie die Klinik am Montag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa bestätigte. Vonn selbst wird von Mitarbeitern des US-Teams abgeschirmt.

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Ihren Start in der Abfahrt bereut sie trotz der schlimmen Verletzung keineswegs. „Ich habe es versucht. Ich habe geträumt. Ich bin gesprungen“, schrieb Vonn in ihrem emotionalen Beitrag: „Das Leben ist zu kurz, um keine Risiken einzugehen. Denn das einzige Versagen im Leben ist, es nicht zu versuchen.“ Es sei „kein märchenhaftes Happy End“ geworden, „sondern einfach nur das Leben“.

Gleichzeitig erklärte Vonn ihre Sicht auf den Sturz. Die US-Amerikanerin beschrieb, dass sie nur „Zentimeter zu eng“ auf der Linie gewesen sei, als sich ihr rechter Arm im Tor verfing. Vonn sagte: „Mein Kreuzband und frühere Verletzungen hatten nichts mit meinem Sturz zu tun.“ Vonn war am Sonntag zunächst im Krankenhaus von Cortina d’Ampezzo erstversorgt worden, anschließend wurde sie ins rund 100 Kilometer entfernte Treviso verlegt.

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