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Olympia:Bühne frei

Olympia Protest

Ein Bild, das eine Ära definiert: Tommie Smith (Mitte) und John Carlos (re.) recken ihre Fäuste in den Himmel während der Siegerehrung 1968 in Mexiko-Stadt. Gegen Rassismus, für Gleichberechtigung.

(Foto: NCAA Photos/Getty Images)

Vor den Olympischen Sommerspielen in Tokio will das IOC der Welt mal wieder weismachen, Sport sei unpolitisch. Doch das Gegenteil ist wahr: Jedes Hemd und jede Hymne ist politisch.

Direkt nach der Ankunft in Lausanne steht das prägende Thema bestens sichtbar an der grauen Wand des Bahnhofs. Ein Werbeplakat von Unicef, darauf ein Inuit-Kind mit seinem etwas abwesend dreinschauenden Rentier und dem Slogan "Let's fire up the Olympic Spirit", lasst uns den olympischen Geist entfachen. Unicef ist, wie jeder weiß, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Organisation setzt sich zum Beispiel für besser ausgestattete Schulen, besser ausgebildete Ärzte in Drittweltländern ein, sie kämpft gegen den Hunger in der Welt und hilft ehemaligen Kindersoldaten, ihre Traumata zu überwinden.

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