MeinungSportpolitikDas IOC sendet Botschaften wie aus einem Asterix-Band

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Kommentar von Johannes Knuth

Lesezeit: 2 Min.

Krieg? Welcher Krieg? Das IOC mit Präsidentin Kirsty Coventry umkurvt den dritten olympischen Friedensbruch durch die USA in jüngerer Zeit lieber als hochkomplexes politisches Thema.
Krieg? Welcher Krieg? Das IOC mit Präsidentin Kirsty Coventry umkurvt den dritten olympischen Friedensbruch durch die USA in jüngerer Zeit lieber als hochkomplexes politisches Thema. Sarah Stier/Getty Images

Das Internationale Olympische Komitee schafft es nicht einmal, den Bruch des olympischen Friedens durch die USA zu benennen – geschweige denn zu verurteilen.

Manchmal fragt man sich schon, ob die Urheber der Pressemitteilungen, die das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbreitet, insgeheim im Nebenjob für Satireformate wie „Saturday Night Live“ oder für die Asterix-Reihe arbeiten. Ein bewährtes Stilmittel dieser Formate ist es ja, dass die Protagonisten ein prekäres Thema so lange von sich wegschieben, bis es umso heftiger über sie hereinbricht.

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Sportpolitik bei Olympia
:Wie die Weltpolitik das IOC überfordert

Grönland-Flagge auf den Zuschauerrängen, „Free Palestine“-Rufe im Fanshop, T-Shirts der Nazi-Spiele von 1936 im Online-Shop: Die Debatte um Meinungsäußerungen ist ein unfreiwilliges Leitmotiv der Olympischen Winterspiele.

Von Johannes Knuth und Sebastian Winter

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