MeinungMissstände im deutschen SportErst die Hausaufgaben an der Basis, dann die Olympiaträume

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Kommentar von Johannes Knuth, Mailand

Lesezeit: 2 Min.

Deutsche Eisschnellläufer bei Olympia: Ihr Verband sorgte zuletzt für Schlagzeilen.
Deutsche Eisschnellläufer bei Olympia: Ihr Verband sorgte zuletzt für Schlagzeilen. Ben Curtis/AP/dpa

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft steht wegen Vorwürfen der Athletenschikane in der Kritik. Nicht der erste Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund, der zuletzt von einer Affäre heimgesucht wurde.

Es war zuletzt ein wenig ruhiger geworden um die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und ihren Präsidenten Matthias Große, zumindest in der Nachrichtenspalte auf der verbandseigenen Internetpräsenz. Bis zum Mittwoch war dort in der Rubrik „Aktuelles“ die jüngste Nachricht auf den Juni 2025 datiert, in der vermerkt wurde, dass sich das deutsche Shorttrack-Team wacker auf die Olympischen Spiele in Italien vorbereite. Seitdem hat sich durchaus Erbauliches bewegt, es gehen zwölf Athleten in Mailand ihr olympisches Abenteuer an, allen voran Edeltalent Finn Sonnekalb, 18. In die Schlagzeilen spülte es die DESG kürzlich aber durch eine Recherche der ARD. Und die hatte es in sich.

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