Olympische Spiele in DeutschlandEin Beschluss! Ein Beschluss!

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Eine späte – zu späte? – Einigung: Innenministerin Nancy Faeser zeigt am Donnerstag im „Deutschen Haus“ in Paris die Grundlagenvereinbarung für eine neue deutsche Olympia-Bewerbung.
Eine späte – zu späte? – Einigung: Innenministerin Nancy Faeser zeigt am Donnerstag im „Deutschen Haus“ in Paris die Grundlagenvereinbarung für eine neue deutsche Olympia-Bewerbung. Marijan Murat/dpa

Die deutschen Olympiabewerber sichern sich die Unterstützung der Politik, aber mit welchen Städten man antritt, ist völlig offen. Das Versprechen, auch die Bürger zu befragen, ist erst mal kassiert – man setzt jetzt auf „innovative Beteiligungskonzepte“.

Von Johannes Aumüller, Claudio Catuogno, Paris

Am Donnerstagabend, im „Deutschen Haus“ im Stade Jean Bouin, konnte man den Eindruck gewinnen, die größte Hürde sei bereits genommen – und die Entscheidung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland fast nur noch Formsache. Der Deutsche Botschafter in Paris hatte zu einem Empfang geladen, neben der Außenministerin Annalena Baerbock saß auch die Innenministerin Nancy Faeser auf der Bühne im ersten Stock. Und Faeser berichtete den olympiabegeisterten Gästen von jenem Beschluss, den das Bundeskabinett Mitte der Woche in Berlin gefasst hatte: sich gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) – bevorzugt für das Jahr 2040 – wieder um Sommerspiele in Deutschland zu bemühen. Am nächsten Morgen werde man dazu ein Memorandum of Understanding unterzeichnen, sagte Faeser, damit sei neben der politischen auch die finanzielle Unterstützung geklärt. „Und dann kann’s richtig losgehen!“

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