OlympiaAnmutig schwebende Elfen

Rhythmische Sportgymnastik ist viel mehr als Akrobatik - auch auf den Teamgeist kommt es an. Die schönsten Bilder aus Rio de Janeiro.

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Was beim Fußball ein Fallrückzieher oder beim Turnen ein Flug am Reck ist, sind in der Rhytmischen Sportgymnastik (kurz: RSG) "die Momente, in denen es eine Gymnastin schafft, technisch perfekt und super musikalisch zu arbeiten." Sagt Katja Kleinveldt, die deutsche Cheftrainerin. Sie freue sich darüber, wenn eine Athletin "die Akzente der Musik nutzt und dann noch eine persönliche Note rüberbringt." Ganz selten nur bekomme sie Gänsehaut bei extremen Stunts wie Wurf mit Vierfachrolle oder eine zwanzigfache Drehung.

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Die extremen Stunts lassen sich aber besser fotografieren, als die musikalische Übereinstimmung. Hier eine Auswahl von Figuren, Würfen und Sprüngen aus Rio de Janeiro.

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Neben dem Band gibt es bei Olympia drei weitere Elemente: Reifen, Ball und die Keulen, die hier die deutsche Starterin Jana Berezko-Marggrander beturnt. Sie war die erste deutsche Gymnastin, die sich für eine zweite Olympia-Teilnahme qualifizierte. In Rio erreichte sie aber als 18. nicht das Finale der besten zehn.

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Die Sportart ist sehr anspruchsvoll, die Athleten trainieren mehr Stunden, als ein Vollzeit-Angestellter in der Woche arbeitet. Sie brauchen eine enorme Athletik, Muskeln und Biss, Ausdauer und Energie. Hier führt die Österreicherin Nicol Ruprecht ihre Fähigkeiten am Ring vor.

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Und auch wenn das hier nicht so aussieht, die RSG-Gruppen haben etwas mit Fußballern gemein. Hier wie da spielt der Zusammenhalt eine große Rolle. Sportler und Trainer müssen sich verstehen, genau wie die Mannschaft untereinander - sonst erreicht man nicht viel. "Die Gruppe ist viel spannender", sagt Bundestrainerin Kleinveldt: "Da werden jedes Mal die Karten neu gemischt."

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Klarer Vorteil aber für die Turnerinnen: Ihre Bewegungen mit Ball dürften eher wenige Sportler hinbekommen, die ihn sonst schießen, werfen oder schlagen.

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Hier turnt Team Russland. Das Team, das die Rhytmische Sportgymnastik dominiert.

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Wie das Synchronschwimmen ist die RSG bei Olympia ein reiner Frauensport. Hier schwebt die Weißrussin Katsiaryna Halkina wie eine Elfe durch die Luft. In den letzten Jahren gab es aber vor allem in Japan und in Spanien auch erste Wettkämpfe für Männer.

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Gymnastikanzüge müssen eng anliegen und dürfen mit oder ohne Ärmel und kurzem Rock getragen werden. Auch Strumpfhosen sind erlaubt.

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Die deutsche Formation mit Anastasija Khmelnytska, Daniela Potapova, Sina Tkaltschewitsch, Julia Stavickaja und Natalie Hermann belegte in der Qualifikation nach zwei Durchgängen mit insgesamt 32,400 Punkten den zehnten Platz. Nur die besten acht Gruppen nehmen an der Entscheidung um die Medaillen teil.

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