Olympia-Abschlussfeier:Das Feuer erlischt, London wirkt nach

Eine unbeschwerte Party zum Schluss: Die Spiele in London enden mit zahlreichen Showgrößen auf der Bühne. Die "Spice Girls" feiern ein kurzes Comeback, "Take That" und hübsche Models haben ihren Auftritt - dann lobt IOC-Präsident Rogge die Organisatoren. Als die Lichter ausgehen, bleibt der Eindruck fröhlicher, positiver und hoffnungsvoller Spiele.

Abschlussfeier in London

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Eine unbeschwerte Party zum Schluss: Die Spiele in London enden mit zahlreichen Showgrößen auf der Bühne. Die Spice Girls feiern ein kurzes Comeback, Take That und hübsche Models haben ihren Auftritt - dann lobt IOC-Präsident Rogge die Organisatoren. Als die Lichter ausgehen, bleibt der Eindruck fröhlicher, positiver und hoffnungsvoller Spiele. Zum Abschied von Olympia 2012 lässt es London bei der Schlussfeier noch einmal richtig krachen: Gute drei Stunden bespaßen Showgrößen im Londoner Olympiastadion die Zuschauer - von den Spice Girls bis The Who. Die Abschluss- ist nicht minder spektakulär als die Eröffnungsfeier.

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Als Erstes tritt die britische Soul- und R&B-Sängerin Emeli Sandé auf. Zwischen Autos - eine Anspielung auf den chaotischen Verkehr in London. Der letztlich ja gar nicht so schlimm gewesen ist, wie alle dachten.

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Das Bühnenbild ist wie schon bei der Eröffnungsfeier beeindruckend. Mitgestaltet wurde es von Damien Hirst, einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler der Welt.

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Das Konzept der Schlussfeier: keine tiefgründigen Anspielungen, sondern leichte Unterhaltung. Schon nach wenigen Minuten bekommen die 80.000 Besucher im Olympiastadion und die Millionen Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt einen Ohrwurm mit: Die Band Madness singt: "Our house, in the middle of our street, a house ..."

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Strandszenen im verregneten London? Auch das ist möglich - zumindest auf der Schlussfeier ...

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Wenn britische Musiker auftreten, dürfen sie natürlich nicht fehlen: Die Pet Shops Boys fahren auf futuristischen Gefährten ein und geben ihren Song "West End Girls" zum Besten.

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Die Show ist noch keine 20 Minuten alt, da werden das erste Mal die Beatles eingespielt. Paul McCartney hatte bei der Eröffnung schon seinen großen Auftritt.

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Dann laufen die Sportler ein. Die deutsche Fahne trägt Achter-Ruderer Kristof Wilke - ob es auch die deutschen Hockeyspieler in die Arena schafften, ist zunächst nicht klar: Sie hatten beim Feiern über ihren Olympiasieg in der Nacht auf der MS Deutschland ein wenig Chaos hinterlassen. Die Entschuldigung folgte prompt.

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Die Haare passend zur Jacke: Auch Hochspringerin Ariane Friedrich, die bereits in der Qualifikation ausschied, kann wieder lachen.

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Den Royals gefällt die Show: Herzogin Kate und ihr Schwager Prinz Harry applaudieren. Ebenso wie IOC-Präsident Jacques Rogge (links) - ob er später von den besten Spielen aller Zeiten sprechen wird?

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Der letzte große Auftritt für die Sportler aus Äthiopien bei den Spielen in London. Während immer mehr Athleten ins Stadion strömen, stagniert die Musikauswahl etwas: "Our House" von Madness läuft bereits zum zweiten Mal, ebenso ertönen erneut die Pet Shop Boys.

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Der ein oder andere Athlet signalisiert mit Plakaten, wem er es zu verdanken hat, dass er jetzt hier bei Olympia im Stadion steht.

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Noch schnell ein Erinnerungsfoto, denn schon bald ist's vorbei mit Sommer-Olympia für die kommenden vier Jahre: Die Hockeyspieler Tobias Hauke and Florian Fuchs (rechts) freuen sich - vielleicht auch, weil sie es nach ihrer ausgiebigen Goldfeier doch noch ins Stadion schafften.

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Er darf sich über eine besondere Art der Siegerehrung freuen: Marathon-Gewinner Stephen Kiprotich aus Uganda bekommt die Goldmedaille während der Schlussfeier verliehen. Vor gewaltiger Kulisse.

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Ein paar Minuten wird es andächtig ruhig im Stadion: Videoaufnahmen von John Lennon werden eingeblendet. Er singt: "Imagine all the people living life in peace ..."

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Große Auftritte dürfte George Michael schon eher gewohnt sein. Er soll trotzdem ordentlich nervös gewesen sein, doch das Olympia-Ende wollte er sich nicht entgehen lassen. Erst trällert er seinen größten Hit "Freedom", dann eine etwas belanglose Single aus seiner neueren Schaffenszeit. Aber es ist auch egal, denn längst hat sich die Arena eingegroovt.

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Großbritannien, das ist nicht nur Sport und Musik - das ist auch Mode: Die Models Lily Cole, Karen Elson, Kate Moss und Naomi Campbell flanieren graziös über einen Laufsteg.

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Swinging London: Natürlich wird da kräftig mitgesungen - auch von Premierminister David Cameron (Bildmitte).

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Auf Wiedersehen, Olympia! Das sagt auch Annie Lennox, die auf einem Piratenschiff ins Stadion gefahren wird.

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Plötzlich erhebt sich ein Krake in der Mitte des Olympiastadions: Fatboy Slim steht an den Plattentellen und bringt die Sportler mit "Right Here, Right Now" zum Tanzen. Die Party beginnt jetzt so richtig.

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(Foto: AP)

Nur für die Schlussfeier haben sich die Spice Girls noch einmal zusammengeschlossen, sie präsentieren noch einmal ihren Song "Spice up your Life", werden von Autos durch die Arena gefahren und klammern sich ein wenig ängstlich am Geländer fest, damit sie sich nicht noch weh tun auf ihre alten Tage.

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Und so bekommt auch Spice Girl Victoria Beckham noch ihren großen Auftritt. Ihr Ehemann, der englische Fußballer David Beckham, hatte diesen bereits bei der Eröffnung: Er durfte mit einem Speedboat einfahren.

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(Foto: dpa)

Mit seinem Bruder hat er sich zerstritten: Doch mit seiner Band Beady Eye singt Liam Gallagher noch immer den schönen Oasis-Mitgröl-Hit "Wonderwall". 80.000 Menschen im Stadion schwenken die Arme und stören sich nicht an der etwas schiefen Tonlage des berüchtigten Rüpels.

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Die Schlussfeier neigt sich dem Ende zu. Vier Jahre ohne Sommerspiele stehen bevor - und dann wird das olympische Feuer in Rio de Janeiro wieder brennen. Brasilien darf sich deswegen schon einmal bei der Schlussfeier präsentieren. Natürlich mit Sambarhythmen, natürlich mit Pelé, selbstverständlich auch mit schönen Tänzerinnen.

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Noch einmal wird die olympische Fahne geschwenkt - Londons Bürgermeister Boris Johnson reicht sie dem IOC-Präsidenten Jacques Rogge und der übergibt sie an Eduardo Paes, Bürgermeister von Rio. Rogge sagt: "Es waren fröhliche und prächtige Spiele." Dann erklärt er die Spiele für beendet.

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Die Spice Girls haben sich für die Schlussfeier wiedervereint, Take That treten nur zu viert auf. Von Robbie Williams keine Spur - am Ende der Show im Olympiastadion gibt es eine Ballade. Wie schade, dass die Spiele nun vorbei sind.

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Um 0:01 Uhr Ortszeit ist es so weit. Die Flamme ist erloschen. Als die Lichter ausgehen, bleibt der Eindruck fröhlicher, positiver und hoffnungsvoller Spiele. Goodbye, London!

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