Olympia512. Dopingprobe bei Pechstein

Sotschi (dpa) - Claudia Pechstein hat nur etwa vier Stunden nach ihrer Landung in Sotschi die 512. Dopingprobe ihrer Karriere abgeben müssen.

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Sotschi (dpa) - Claudia Pechstein hat nur etwa vier Stunden nach ihrer Landung in Sotschi die 512. Dopingprobe ihrer Karriere abgeben müssen.

Wie Teamchef Helge Jasch der Nachrichtenagentur dpa berichtete, seien insgesamt fünf deutsche Eisschnellläufer unmittelbar nach der Ankunft in der Olympia-Stadt getestet worden. „Claudia ist immer dabei“, berichtete Jasch schmunzelnd. Zudem waren auch Jenny Wolf, Nico Ihle, Samuel Schwarz und Judith Hesse kontrolliert worden.

Pechstein hatte am 7. November 2013 zum Auftakt der Weltcupsaison in Calgary ein „Jubiläum“ mit der 500. Doping-Kontrolle ihres Lebens absolviert. Sie ist damit die am meisten getestete Athletin der Weltspitze. Immer wieder hatte die 41 Jahre alte Berlinerin reklamiert, dass sie es im Sinne der sportlichen Fairness gerecht fände, wenn auch ihre Konkurrentinnen ähnlich oft kontrolliert würden. Pechstein hatte die Winterspiele 2010 wegen einer Sperre verpasst, führt die erhöhten Blutwerte aber auf eine ererbte Anomalie zurück und stützt sich dabei auf wissenschaftliche Gutachten.

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