Schlussfeier der WinterspieleEs gibt schon wieder Eis statt ICE

Lesezeit: 2 Min.

Bei der Schlussfeier herrschte „Beauty in Action“, hier ist Rigoletto in Aktion.
Bei der Schlussfeier herrschte „Beauty in Action“, hier ist Rigoletto in Aktion. Michael Kappeler/dpa

Opern-Charaktere, ehrenamtlich Tätige, ein Chor und eine Italo-All-Time-Playlist: Die Schlusszeremonie der Olympischen Spiele gerät in einer Melange aus Feierlichkeit und Bodenständigkeit stimmig. Auch weil ein Gast der Feier in Verona doch fernbleibt.

Von Holger Gertz, Verona

Zu den Besonderheiten Olympias gehört der Umstand, dass Sponsorentitel von Stadien für die Zeit der Spiele verschwinden und Arenen umbenannt werden, weshalb die Eröffnungsfeier der Winterspiele vor zwei Wochen im „Milano San Siro Olympic Stadium“ stattfand. Das klang: gewöhnungsbedürftig. Die Schlussfeier wurde in der Arena di Verona angesetzt, erbaut circa 30 n. Chr., einem der besterhaltenen römischen Amphitheater. Seit 1913  – da wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Verdi die Oper Aida aufgeführt – regelmäßig belebt als Konzertstätte, vor allem in den Sommermonaten: Opern und Rock. Die Arena von Verona ist die Mutter aller Arenen – und musste es sich dennoch gefallen lassen, auf den Hinweisschildern „Verona Olympic Arena“ genannt zu werden. Eine Beleidigung.

Zur SZ-Startseite

Olympische Winterspiele
:Im Würgegriff von Trump und Putin

Auch wenn das IOC so tut, als stünden Olympioniken außerhalb der heruntergerockten Welt, die sie umgibt: Tatsächlich stehen sie mittendrin. Was also bleibt von diesen Spielen? Strahlende und strauchelnde Athleten. Und die Resilienz eines Ukrainers.

SZ PlusVon Holger Gertz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: