Endlich wieder Winterspiele in den Alpen, so jubiliert dieser Tage mancher Sportler und mancher Funktionär, und so sei an dieser Stelle an das prägendste Ereignis der bisher letzten Alpenspiele erinnert. Im Februar 2006 war Turin der Olympia-Gastgeber – und erlebte eine denkwürdige Dopingaffäre. Carabinieri durchsuchten die Unterkunft von Team Austria, sie fanden Spritzen und Medikamente und obendrein einen Trainer, der eigentlich wegen einer anderen Dopingaffäre gesperrt war. Einige Athleten traten die Flucht an, der Trainer, der gar nicht da sein durfte, lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, und Österreichs Skipräsident Peter Schröcksnadel hinterließ der Welt einen Satz für die Ewigkeit: „Austria is a too small country to make good doping.“
MeinungAuftakt der WinterspieleMailand ist auch nicht die Rettung der Spiele

Kommentar von Johannes Aumüller
Lesezeit: 2 Min.

Die Olympia-Welt hat drei erschreckende Winterspiele hinter sich. Und jetzt, bei der Rückkehr in die Alpen: Wird wieder alles gut? Na ja.
