Es lag etwas in der Luft an diesem frostigen Abend in den Dolomiten. Ein Empfangskomitee war zum Zielbereich des Olympic Sliding Centers hoch gestapft, darunter Skirennfahrerinnen wie Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann. Das Finale der Rodelwettbewerbe ist immer ein Gemeinschaftserlebnis, das liegt am Format. Aber weil sich die neue Eisbahn, nachts beleuchtet, wie ein helles Band vom Berg bis an den Ortsrand schlängelt, hatte die Team-Staffel Massen an Olympiatouristen angelockt. Die Stimmung war prächtig, als das Sextett in grauer Kluft mit großem roten „D“ auf dem Rücken – Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Arlt, Tobias Wendl sowie das Frauendoppel Dajana Eitberger und Magdalena Matschina – seine Goldmedaillen empfing.
Gold für deutsche Rodel-StaffelAb jetzt die erfolgreichsten deutschen Olympia-Wintersportler
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Es ist schon fast Tradition geworden, dass Deutschland im Team-Wettbewerb der Rodler und Rodlerinnen Gold gewinnt. Diesmal ist der Triumph besonders – das liegt an Tobias Wendl und Tobias Arlt.
Von Barbara Klimke, Cortina d'Ampezzo

Doppelsitzer-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt:„Es ist der kleinste Arbeitsplatz für zwei Personen“
Die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt rasen in Cortina bei ihren vierten Winterspielen im Doppelsitzer durch den Eiskanal. Sie sprechen über Nähe und Distanz, über Stürze – und ein außergewöhnliches Golfduell.
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