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Olympia 2021:Zusatzkosten für Ausrichter

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 könnte Mehrkosten von umgerechnet 1,61 Milliarden Euro verursachen. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Im Dezember wollen die japanischen Gastgeber und das Internationale Olympische Komitee demnach entscheiden, wer welchen Anteil an den Zusatzausgaben trägt. Die Sommerspiele 2020 waren Ende März wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verlegt worden. Die Mehrkosten ergeben sich unter anderem daraus, dass die Arenen und die Immobilien für das olympische Dorf auch 2021 angemietet werden müssen. Hinzu kommen Ausgaben für Mitarbeiter, Ausrüstung und Lagerflächen. Zuletzt hatten die Olympia-Macher Pläne für Einsparungen in Höhe von 241 Millionen Euro vorgelegt.

© SZ vom 30.11.2020 / dpa
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