Transfermarkt Özil sagt Paris Saint-Germain ab

Mesut Özil im Spiel gegen Cardiff City.

(Foto: Action Images via Reuters)
  • Paris Saint-Germain war an einer Ausleihe von Mesut Özil interessiert.
  • Nach der Verletzung von Neymar sucht das Team von Thomas Tuchel Verstärkung.
  • Der ehemalige Nationalspieler war nach SZ-Informationen aber nicht zu einer Leihe bereit.

Auf der Suche nach einem Ersatz für den Brasilianer Neymar hat Paris Saint-Germain auch bei Mesut Özil angefragt. Der Spielmacher vom FC Arsenal sagte dem Team von Thomas Tuchel nach SZ-Informationen aber ab - er wollte sich nicht verleihen lassen. Neymar fällt mit einer Mittelfuß-Verletzung mindestens zehn Wochen aus und wird im wichtigen Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester United nicht zur Verfügung stehen.

Özil wiederum stand in den vergangenen Wochen beim FC Arsenal wiederholt nicht in der Startelf und zuweilen auch nicht im Kader. Es heißt, Trainer Unai Emery möchte sein taktisches System nicht ausschließlich auf Özil zuschneiden. Der ehemalige Nationalspieler ist auf der Zehnerposition am stärksten. Auch ein Transfer zu Inter Mailand stand im Raum - allerdings soll Özil in London seit seiner Vertragsverlängerung ein enormes Gehalt beziehen, das selbst für Inter zum Problem werden könnte. Am Dienstagabend stand Özil im Liga-Spiel gegen Cardiff City allerdings wieder in der Startelf der Nord-Londoner.

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Auch Bayern-Profi James Rodríguez wäre ein Spieler, der die bei Paris entstandene Lücke füllen könnte. In München ist der Kolumbianer kein Stammspieler, gegen Stuttgart wirkte er zuletzt 16 Minuten mit. Allerdings ist James von Real Madrid ausgeliehen, was eine dritte Partei ins Spiel bringen und dadurch einen möglichen Wechsel verkomplizieren würde.

Immerhin einen neuen Profi hat Paris in der Winterpause geholt: Am Dienstag gab der Klub die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Leandro Paredes bekannt. Der Argentinier, vormals bei Zenit St. Petersburg, soll 47 Millionen Euro Ablöse gekostet haben.

Tuchel hatte bis zuletzt darauf gehofft, dass die Verletzung Neymars diesmal nicht ganz so gravierend sei. "Ich verliere nicht den Glauben. Dennoch wird es sehr schwierig - das ist sicher", sagte der deutsche Coach zuletzt. Tuchel weiß auch, dass das erneute Auftreten derselben Verletzung nichts Gutes verheißt. Ein warnendes Beispiel ist Manuel Neuer. Der deutsche Nationaltorhüter musste nach seinem dritten Mittelfußbruch acht Monate pausieren - und seit seiner Rückkehr kurz vor der WM 2018 werden immer wieder Fragen nach seiner Form aufgeworfen.

Dass Neymar diesmal nicht unters Messer muss, hat auch Rodrigo Lasmar entschieden. Der Arzt der brasilianischen Nationalmannschaft, der Neymar am 3. März 2018 operiert hatte, war bei den Untersuchungen in Paris dabei. Auch Nationaltrainer Tite weilte bei seinem Schützling.

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