Es war sicher keine böse Absicht, aber nach dem Ende der K.-o.-Spiele zeigen die Turnierveranstalter von der Uefa eine gewisse Unerbittlichkeit. Während unten auf dem Feld die Türken ihre Zeremonie vorbereiteten, die Österreicher sich vor ihrer Fankurve versammelten, auf der Tribüne der letzte Bengalo noch nicht erloschen und die letzten Tränen noch nicht getrocknet waren, flimmerte oben bereits ein Hinweis über die Bildschirme: „Die besten Möglichkeiten für ihre Reise“ wurden da präsentiert, samt Hinweis, zum Leipziger Hauptbahnhof seien es „nur 30 Minuten zu Fuß“. Business as usual.
EM-Aus gegen die TürkeiOis oasch für Österreich
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Tränen, fatalistische Worte und bösartige Furien: Die Österreicher beklagen nach dem 1:2-Schock gegen die Türken ihr Schicksal und eine Riesentat des gegnerischen Torwarts – doch in all die Enttäuschung mischt sich Hoffnung.
Von Felix Haselsteiner, Leipzig
