Deutschland bei der Fußball-EMDie „kleine Nüsken“ ist längst groß

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Alles in den einen Schuss gelegt – und belohnt worden: Sjoeke Nüsken (Mitte) dreht mit ihrem Elfmeter zum 1:1-Ausgleich das zweite Gruppenspiel gegen Dänemark.
Alles in den einen Schuss gelegt – und belohnt worden: Sjoeke Nüsken (Mitte) dreht mit ihrem Elfmeter zum 1:1-Ausgleich das zweite Gruppenspiel gegen Dänemark. Martin Meissner/AP

Durch die Verletzung von Giulia Gwinn ist auch Sjoeke Nüsken in der Hierarchie des deutschen Nationalteams aufgerückt. Beim 2:1 gegen Dänemark zeigt sie, warum.

Von Anna Dreher, Basel

Kurz nach einem der wichtigsten Momente dieses Spiels dachte Sjoeke Nüsken an Kolumbien. Genauer gesagt an Mayra Ramírez. Nüsken formte mit dem kleinen Finger und dem Daumen ihrer rechten Hand einen Telefonhörer und rief aus der Schweiz in Südamerika an. Die beiden Fußballerinnen des FC Chelsea machen sich in der englischen Liga schon eine Weile einen Spaß daraus, Tore möglichst kreativ zu zelebrieren. Wieso aufhören mit dieser Tradition, wenn die eine bei der Europameisterschaft ins Tor trifft und die andere bei der Copa América womöglich ebenfalls?

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