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Nordische Ski-WM:Deutsche Kombinierer verpatzen Springen

Nordische Ski-WM - Nordische Kombination

Eric Frenzel und seine DSV-Kollegen müssen im Langlauf einen Rückstand von mehr als einer Minute aufholen.

(Foto: dpa)

Schlechte Ausgangslage für den 10-Kilometer- Langlauf. Das deutsche Quartett landet beim Springen des Teamwettbewerbs nur auf dem sechsten Platz und geht mit großem Rückstand in die Loipe. Die Mannschaft hadert vor allem mit den schlechten Bedingungen.

Deutschlands Nordische Kombinierer müssen im WM-Teamwettbewerb mit einem großen Rückstand in die Loipe. Beim Springen auf der Normalschanze schaffte das Quartett des Deutschen Skiverbands (DSV) nur den sechsten Platz.

Die Staffel mit Björn Kircheisen, Fabian Rießle, Tino Edelmann und Eric Frenzel geht am Nachmittag im 10-Kilometer-Langlauf 1:14 Minuten nach Spitzenreiter Japan an den Start. Auch die Mitfavoriten Österreich und Frankreich liegen weit vor den Deutschen. "Wir sind sehr weit hinten. Wir hatten in allen Durchgängen kein Glück (mit dem Wind, d. Red.). Aber wir werden nicht aufgeben und kämpfen, denn wir haben eine starke Lauftruppe. Mal sehen, was noch geht", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Wegen schwieriger Windbedingungen musste der Wettbewerb für etwa 20 Minuten unterbrochen werden. Die dritte Gruppe durfte danach noch einmal von vorn beginnen. "Ich verstehe nicht, warum man den Wettbewerb nicht komplett neu gestartet hat. Aus meiner Sicht war das heute völlig irregulär", schimpfte Edelmann. Auch Startspringer Kircheisen haderte mit den Bedingungen. "Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl der Jury wäre bei einer WM sicher nicht zu viel verlangt", sagte der WM-Dritte im Einzel.

Achter und neunter Platz im Teamsprint

Im Teamsprint der Langläuferinnen verpassten die Deutschen Hanna Kolb und Denise Herrmann in Val di Fiemme eine Medaille klar. Das Duo musste sich am Sonntag über 6 mal 1,2 Kilometer in der freien Technik mit dem achten Rang begnügen. Gold ging an die USA vor Schweden und Finnland.

Bei den Männern liefen Tim Tscharnke und Axel Teichmann auf den neunten Platz. Gold ging über 6 mal 1,5 Kilometer in der freien Technik an Russland vor Schweden und Kasachstan.